WG-Konto eröffnen: Welches WG-Girokonto ist das Beste?

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Ein WG-Konto kann dir helfen, deren Finanzen effektiv und transparent zu organisieren. Doch worauf musst du achten, wenn du ein Girokonto für die Wohngemeinschaft eröffnen willst und welche Bank kommt hierfür infrage?

In diesem Artikel erfährst du, welche Banken und Anbieter für dich und deine Mitbewohner ein WG-Konto eröffnen können und was du bei einem WG-Girokonto unbedingt achten sollst.

Unser TippLeistungen & Besonderheiten
DKB Logo
DKB-Cash

  • Kostenlose Kontoführung (ohne Bedingungen)

  • Bestens geeignet als WG-Konto

  • Zwei gratis Girokarten (Debitkarten)

  • Zwei gratis DKB-VISA-Cards (Kreditkarten)

  • Günstiger Dispozins von 7,18 % p.a.

  • Cashback bei vielen Onlineshops, z. B. Amazon, Otto oder Booking.com

  • Weltweit kostenlos bezahlen mit der DKB-VISA-Card

  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben

  • Kontaktlos bezahlen mit Apple Pay oder Google Pay


WG Konto Vergleich: 12 Girokonten für eine Wohngemeinschaft im Überblick (10/2021)

Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
PrämieKartenDispo
p.a.
BesonderheitenBargeld abhebenMehr Infos

Kostenlos ohne Bedingungen

DKB Logo
DKB-Cash
Empfehlung ohne Geldeingang
0,00 €keineGirocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €

Kreditkarte:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
6,65 %+ kostenlose Kontoführung (ohne Bedingungen)
+ kostenlose Partnerkarten
+ weltweit kostenlos Bargeld abheben
+ Cashback bei vielen Onlineshops
+ Apple Pay, Google Pay
VISA: gratis ab 50 € an 56.000 Automaten in Deutschland & €weit

Kostenlos mit Bedingungen

comdirect Logo
comdirect
Girokonto

Empfehlung mit Geldeingang
0,00 €,
in den ersten 6 Monaten, danach ab 700 € Geldeingang im Monat, ansonsten
4,90 € mtl., für alle unter 28 Jahren kostenlos
keineGirocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €

Kreditkarte:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
6,5 %+ kostenlose Kontoführung (ab 700 € Geldeingang im Monat, für alle 28 Jahren und bei aktiver Nutzung)
+ gratis Partnerkarten
+ weltweit kostenlos Geld abheben
+ Bargeld gratis einzahlen an den Commerzbank Automaten (3x im Jahr)
+ Apple Pay, Google Pay
Girocard: gratis ab 50 € an Automaten der Cash Group + an Shell Tankstellen
VISA: an allen Geldautomaten mit VISA-Zeichen weltweit
Norisbank Logo
norisbank
Top-Girokonto
0,00 €,
ab 500 € Geldeingang im Monat & für alle unter 21 Jahren, sonst 3,90 € mtl.
+ 75 €
(bis 30.09.2021)
Girocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €

Kreditkarte:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
10,85 %+ kostenlose Kontoführung (ab 500 € Geldeingang im Monat, auch Eigenüberweisungen)
+ dauerhaft kostenlos für alle unter 21 Jahren
+ 75 € Prämie (bis 30.09.2021)
+ gratis Partnerkarten
+ Bargeld gratis einzahlen in den Deutsche Bank Filialen
+ Apple Pay
Girocard: gratis an Automaten der Cash Group + Netto, REWE, Aldi Süd, toom
Mastercard: weltweit an allen Automaten mit dem Mastercard-Zeichen
Commerzbank Logo
Commerzbank
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst 9,90 € mtl.
+50 €Girocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 10 €

Kreditkarte (virtuell):
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
9,75 %+ kostenlose Kontoführung (ab 700 € Geldeingang im Monat, z.B. Lohn, Gehalt, BAföG, Sold oder Rente)
+ 50 € Prämie

+ gratis Geld abheben und einzahlen
+ 100 € Empfehlungsprämie
+ Apple Pay, Google Pay
Girocard: gratis an Automaten der Cash Group (Commerzbank, Postbank, Deutsche Bank und HypoVereinsbank)
1822direkt Logo
1822direkt
1822MOBILE
0,00 €,
ab einem monatlichen Geldeingang von 0,01 €, sonst 1,90 € mtl.
keineGirocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €

Kreditkarte:
wird nicht angeboten
7,17 %+ kostenlose Kontoführung (ab einem monatlichen Geldeingang von 0,01 €)
+ gratis Debitkarten für beide Kontoinhaber
+ 100 € Empfehlungsprämie
+ Google Pay
Girocard: 4x gratis an Sparkassen-Geldautomaten in Deutschland abheben, danach 2 € pro Abhebung + kostenloser Bargeldservice in vielen Supermärkten
VISA: im europäischen Ausland (in Eurowährung)
1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto Klassik
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst 3,90 € mtl.
+ 75 €
(bis 02.11.2021)
Girocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €

Kreditkarte:
1. Karte: 30 €
2. Karte: 30 €
7,17 %+ kostenlose Kontoführung (ab mind. 700 € Geldeingang im Monat)
+ 75 € Prämie (bis 02.11.2021)
+ gratis Debitkarten für beide Kontoinhaber
+ 100 € Empfehlungsprämie
+ Google Pay
Girocard: 6x gratis an Sparkassen-Geldautomaten in Deutschland abheben, danach 2 € pro Abhebung + kostenloser Bargeldservice in vielen Supermärkten
VISA: im europäischen Ausland (in Eurowährung)
ING Logo
ING
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Gehaltseingang im Monat & für alle unter 28 Jahren, sonst 4,90 € mtl.
keineGirocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €

Kreditkarte:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
6,99 %+ kostenlose Kontoführung (ab 700 € Gehaltseingang im Monat)
+ kostenlose Partnerkarten
+ besonders günstiger Dispozinssatz
+ moderne Banking-App (z.B. Fotoüberweisung)
+ Apple Pay, Google Pay
Girocard: gratis an 1.200 eigenen ING Automaten in Deutschland
VISA: ab 50 € an allen Automaten mit dem VISA-Zeichen, 58.000 Automaten €uroweit
Postbank Logo
Postbank
Giro start direkt
0,00 €,
für alle jungen Menschen von 7 bis 22 Jahren
keineGirocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 6 €

Kreditkarte:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
10,55 %+ kostenlose Kontoführung (ohne Mindestgeldeingang, für alle unter 22 Jahren)
+ kostenlose VISA Card im 1. Jahr (danach 29€)
+ 6.000 Filialen mit persönlichen Ansprechpartnern
+ kostenfrei Bargeld abheben und einzahlen
+ Apple Pay, Google Pay
Girocard: gratis an Automaten der Cash Group + an Shell Tankstellen
Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
0,00 €,
ab 3.000 € Geldeingang im Monat, sonst 10,90 € mtl.
keineGirocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 6 €

Kreditkarte:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
10,55 %+ kostenlose Kontoführung (ab 3.000 € Geldeingang im Monat)
+ kostenlose VISA Card im 1. Jahr (danach 29€)
+ 6.000 Filialen mit persönlichen Ansprechpartnern
+ kostenfrei Bargeld abheben und einzahlen
+ Apple Pay, Google Pay
Girocard: gratis an Automaten der Cash Group + an Shell Tankstellen

Kostenpflichtige Gemeinschaftskonten

Postbank Logo
Postbank
Giro plus
4,90 €keineGirocard:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 6 €

Kreditkarte:
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
10,55 %+ kostenlose VISA Card im 1. Jahr (danach 29€)
+ 6.000 Filialen mit persönlichen Ansprechpartnern
+ kostenfrei Bargeld abheben und einzahlen
+ Apple Pay, Google Pay
Girocard: an Automaten der Cash Group + an Shell Tankstellen
bunq Logo
bunq
Premium
7,99 € mtl. + 2,99 € mtl.keineKarten:
bis zu 3
Karten (Maestro & Mastercard) und
einer Metal
Card ist
kostenlos
enthalten
+ Kontoführung per Smartphone
+ 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen
+ Konto mit Nachhaltigkeit
+ 25 Unterkonten sind inklusive
+ Apple Pay, Google Pay
Mastercard: an Automaten mit Mastercard-Zeichen weltweit (10x Abhebungen pro Monat gratis, dann 0,99 € pro Abhebung)
bunq Logo
bunq
Premium SuperGreen
16,99 € mtl. + 2,99 € mtl.keineKarten:
bis zu 3
Karten (Maestro & Mastercard) und
einer Metal
Card ist
kostenlos
enthalten
+ Kontoführung per Smartphone
+ 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen
+ Konto mit Nachhaltigkeit
+ 25 Unterkonten sind inklusive
+ Apple Pay, Google Pay
Mastercard: an Automaten mit Mastercard-Zeichen weltweit (10x Abhebungen pro Monat gratis, dann 0,99 € pro Abhebung)

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Inhaltsverzeichnis

WG-Konto: Das Wichtigste in Kürze

  • Ein WG-Konto funktioniert wie ein reguläres Gemeinschaftskonto. In der Regel gibt es zwei Kontoinhaber.
  • Sollen mehr Mitbewohner Zugriff auf das Konto haben, können Vollmachten ausgestellt und zusätzliche Bankkarten beantragt werden.
  • Die meisten Banken fordern, dass die Kontoinhaber einen identischen Wohnsitz haben – wer noch bei seinen Eltern gemeldet ist, sollte sich schleunigst auf die WG ummelden.
  • Ein WG-Konto fungiert als Haushaltskonto. Bestritten werden davon die Kosten für Miete, Nebenkosten, Telefon und Internet. Einige WGs schaffen aus der gemeinsamen Kasse auch Putzmittel oder Lebensmittel für den täglichen Bedarf wie Kaffee, Zucker & Co. an.
  • Ein WG-Konto mit Tagesgeldkonto ist sinnvoll, um Rücklagen für Anschaffungen und Nachzahlungen zu bilden.
  • Sowohl Direktbanken als auch Filialbanken eröffnen Konten für eine Wohngemeinschaft.
  • Bei den meisten WG-Konten ist die Abfrage bei der Schufa Pflicht.
  • Das WG-Konto ist üblicherweise ein ODER-Konto. Tatsächlich haben die meisten Banken das wenig alltagstaugliche UND-Konto aus dem Programm genommen.
  • Einige Direktbanken bieten ein bedingungslos kostenloses Konto für eine Wohngemeinschaft an.
  • Wenn für ein kostenfreies WG-Konto ein Mindestgeldeingang verlangt wird, kann dieser auch durch Eingang von BAföG oder Überweisungen der Eltern sichergestellt werden.

Bestes WG-Konto 2021: Unsere Empfehlungen

Unter den vielen Anbietern für ein WG-Konto kann es schwer sein, das beste Angebot herauszufiltern. Die von uns vorgestellten Girokonten überzeugen alle mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis und hervorragendem Service.

Grundsätzlich sollten die Kosten für ein WG-Konto die Kasse nicht strapazieren. Daher empfehlen wir gerne Angebote mit kostenloser Kontoführung. Die ist manchmal ohne Bedingungen möglich, in anderen Fällen ist ein Mindestgeldeingang Voraussetzung. Der bewegt sich in der Regel in der Höhe der monatlichen Miete und ist somit realistisch.

Da ein WG-Konto meist nur der Verwaltung der Finanzen dient und Überweisungen empfangen sowie durchgeführt werden, benötigst du im Grunde keine Dienstleistungen in einer Filiale. Daher sind Direktbanken der ideale Partner für ein WG-Konto.

Ein bedingungslos kostenloses WG-Konto ohne Mindestgeldeingang kannst du momentan bei der Direktbank DKB führen.

1. DKB WG-Konto (DKB-Cash)

DKB Logo In unserem Vergleich hat sich gezeigt, dass vor allem das Angebot der DKB für WGs maßgeschneidert ist.

  • kostenlose Kontoführung (ohne Bedingungen)
  • attraktive Vorteile wie Guthabenverzinsung
  • weltweit kostenloser Bargeldbezug ab Mindestgeldeingang von 700 Euro monatlich
  • Girokarte und Visa Prepaidkarte kostenlos zum Konto
  • kostenlos Bargeld abheben an allen ATM mit Visa-Zeichen
  • Apple Pay und Google Pay

Ein bedingungslos kostenloses Girokonto für Wohngemeinschaften bietet die DKB. Es gibt eine Girokarte und eine Visa Karte Prepaid zum Konto. Damit kann in Deutschland und in Europa kostenlos Geldautomaten mit dem Visa Zeichen abgehoben werden.

Wer einen Mindestgeldeingang von 700 Euro monatlich nachweisen kann, wird mit dem Status Aktiv-Kunde belohnt. Der ermöglicht es, eine Guthabenverzinsung auf Kreditkartenkonto und Tagesgeld von 0,01 % p.a. zu erhalten. Außerdem ist als Aktiv-Kunde der Bargeldbezug weltweit kostenlos – auch in Fremdwährungen.

Am Anfang sind alle Neukunden automatisch Aktiv-Kunden, nach sechs Monaten wird der Status geändert, wenn die Bank den Mindestgeldeingang nicht auf dem Konto sieht.  Ein kostenloser Kontowechselservice wird angeboten.

WGs, die sich etwas Geld ansparen möchten und dafür ein Tagesgeldkonto nutzen wollen, sind sicherlich als Aktiv-Kunden gut beraten. Wer jedoch nur seine Ausgaben zentral verwalten will, muss den Aufwand mit dem Mindestgeldeingang nicht betreiben und kann trotzdem von einem gratis WG-Konto profitieren.

2. norisbank WG-Konto (norisbank Top-Girokonto)

norisbank Logo Ähnlich lukrativ ist das Konto der norisbank:

  • kostenlose Kontoführung (ab Mindestgeldeingang von 500 Euro im Monat)
  • für alle unter 21 Jahren dauerhaft keine Kontoführungsgebühren
  • gratis Bargeld abheben an Automaten der Cash Group, Shell Tankstellen und im Einzelhandel
  • Bargeld einzahlen kostenlos an Automaten der Deutschen Bank
  • schnelle unkomplizierte Kontoführung mit der App
  • kontaktlos bezahlen mit Apple Pay

Wenn die Kontoinhaber des WG-Kontos unter 21 Jahren alt sind, ist das Top-Girokonto der norisbank bedingungslos kostenlos.

Ältere Kontoinhaber müssen für die kostenlose Kontoführung einen Mindestgeldeingang im Monat von 500 Euro nachweisen. Der kann erreicht werden durch den Eingang von Lohn, Gehalt oder BAföG. Auch Eigenüberweisungen sind möglich – so kann die Summe beispielsweise zusammenkommen, wenn jeder Mitbewohner seinen Anteil an Miete und Nebenkosten per Dauerauftrag auf das Konto überweist. Ansonsten kostet das Top-Girokonto 3,90 Euro im Monat.

Das Top-Girokonto erweist sich als extrem alltagstauglich. Mit der Girokarte kann an den Automaten der Deutschen Bank, der Cash Group, an Shell Tankstellen sowie bei verschiedenen Handelspartnern kostenlos Bargeld bezogen werden. Bevorzugt es ein Mitbewohner, seinen Anteil in bar zu leisten, können die Einzahlungsautomaten der Deutschen Bank kostenlos genutzt werden.

Ob eine Kreditkarte notwendig ist, muss jede WG selbst für sich entscheiden. Eine Prepaid Karte zum Konto gibt es in den ersten 12 Monaten kostenlos dazu, sofern die Kontoinhaber über ausreichend Bonität verfügen.

Die norisbank ist traditionell bekannt dafür, in Sachen Schufa kulant zu sein. Die Abfrage bei der Auskunftei ist dennoch Pflicht.

Tipp: Wer sich entscheidet, den Kontowechselservice der norisbank zu nutzen, kann von 75 Euro Prämie für die WG-Kasse profitieren – vorausgesetzt, fünf Zahlungspartner dürfen informiert werden.

Extratipp: In Sachen Schufa ist die noribank relativ kulant.

3. ING WG-Konto (ING Girokonto)

ING Logo Auch das Girokonto der ING ist als WG-Konto gut geeignet:

  • kostenlose Kontoführung (ab 700 Euro Mindestgeldeingang im Monat)
  • bedingungslos kostenlos für alle unter 28 Jahren
  • gratis Giro- und Kreditkarte
  • mit der Prepaid Kreditkarte in Deutschland und Europa kostenfrei Bargeld abheben
  • Dispo mit günstigen Konditionen
  • Es dürfen nur maximal zwei Kontoinhaber geben

Studenten-WGs sollten sich das ING Girokonto einmal genau anschauen. Sind die Kontoinhaber unter 28 Jahren, ist dieses Onlinekonto bedingungslos kostenlos. Ansonsten müssen 700 Euro Mindestgeldeingang nachgewiesen werden oder es entstehen monatlich Kontoführungsgebühren von 4,90 Euro. Lohn, Gehalt, Rente oder BAföG werden als Geldeingang akzeptiert.

Zum Konto gibt es Giro- und Kreditkarte. Die ING betreibt zwar eigene Automaten, doch die Anzahl ist überschaubar. Um kostenlos Bargeld abzuheben, wird einfach die Visa genutzt – das funktioniert an rund 97 % aller Automaten in Deutschland. Allerdings muss ein Mindestbetrag von 50 Euro beim Abheben von Bargeld beachtet werden.

Interessant für WGs: das kostenlose Tagesgeldkonto der ING, wo Rücklagen für die Nebenkostenabrechnung gebildet werden und das Wechselgeld sparen von gemeinsamen Einkäufen.

Hinweis: Mehr als zwei Kontoinhaber gestatten dir die Direktbanken nicht. Möchtest du, dass alle Mitbewohner gleichberechtigt sind, solltest du dir das WG-Konto der Sparkasse anschauen. Hier können allerdings Kontoführungsgebühren anfallen.

WG-Konto Basics: Das gibt es zu wissen

Wie viele Kontoinhaber darf ein WG-Gemeinschaftskonto haben?

WG-Konto eröffnen
Die Eröffnung eines WG-Kontos ist oft für mehrere Mitbewohner problemlos möglich.

Ein Haushaltskonto eröffnen normalerweise zwei Personen, die gleichberechtigt agieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein WG-Konto zu eröffnen nicht mit mehr Mitbewohnern möglich ist. Weitere Personen werden einfach als Bevollmächtigte eingetragen, was bei den meisten Banken problemlos möglich ist, sofern die Person das 18. Lebensjahr vollendet und im Idealfall keinen negativen Schufa-Eintrag hat.

Partnerkarten können auch an Bevollmächtigte ausgegeben werden, sodass jeder deiner Mitbewohner selbstständig Einkäufe und Rechnungen für die Wohngemeinschaft damit bezahlt.

Warum ein WG-Konto eröffnen?

In vielen Wohngemeinschaften kommt es über kurz oder lange aufgrund der Finanzen zu Zerwürfnissen.

Zwar zahlen die meisten Mitbewohner brav ihren Anteil an der Miete und den Nebenkosten. Doch sobald es um Anschaffungen geht, die alle betreffen, entstehen häufig Diskussionen, wer den neuen Geschirrspüler oder die Reparatur der Waschmaschine zu welchen Anteilen bezahlen muss. Besteht jedoch ein WG-Konto, können finanzielle Dinge ohne viel Aufwand geregelt werden.

Ein Gemeinschaftskonto für eine Wohngemeinschaft hat jedoch noch weitere Pluspunkte:

  • Jeder Mitbewohner zahlt seinen Mietanteil auf dieses Konto ein, die Mietzahlung geht von dort per Dauerauftrag komplett an den Vermieter. So bleibt das private Girokonto des Hauptmieters übersichtlicher.
  • Sämtliche Nebenkosten wie Strom, Internet oder die Kosten für gemeinsam genutzte Dinge wie Putzmittel, Toilettenpapier oder Gewürze in der Küche werden bequem vom Gemeinschaftskonto bezahlt.
  • Da jeder Mitbewohner Zugriff auf das Konto hat können finanzielle Verpflichtungen der WG von jedem erledigt werden. Das erspart Streit um eine ungleiche Verteilung von Aufgaben.
  • Jeder hat den vollen Überblick über die Ausgaben. So kann Sparpotenzial leicht erkannt werden.
  • Nebenkostenrückzahlungen können gleich auf das WG-Konto gehen. So baut sich nach und nach ein finanzieller Puffer auf, der für notwendige Reparaturen und Gemeinschaftsausgaben genutzt werden kann.

Die Vor- und Nachteile eines Wohngemeinschaftskontos auf einen Blick

VorteileNachteile
+ Kostenüberblick– Ein ODER-Konto kann zu Missbrauch verführen
+ Bündelung von Zahlungen– Je nach Bank entstehen zusätzliche Kosten für die WG für Kontoführungsgebühren
+ Möglichkeit, eine Reserve anzulegen
+ Jeder Mitbewohner kann finanziellen Verpflichtungen nachkommen

Welche Kontovariante ist die beste für ein WG-Girokonto?

Vor dem Projekt „WG-Konto“ solltest du dir ein paar grundlegende Gedanken machen. Denn es existieren zwei Varianten des Kontos für eine Wohngemeinschaft:

ODER-Konto

Bei einem ODER-Konto agiert jeder Kontoinhaber unabhängig voneinander, was bedeutet, es können jederzeit Transaktionen wie Überweisungen und Abhebungen getätigt werden, ohne dass die zweite Person ihr Einverständnis geben muss.

Jeder verfügt über eine eigene Girokarte, was deinerseits natürlich ein gewisses Vertrauen in den jeweiligen Mitbewohner voraussetzt. Das betrifft auch die Karten, die an andere Bevollmächtigte ausgegeben werden. Theoretisch kann damit jeder das Konto einfach räumen.

WGs, die sich für ein ODER-Konto entscheiden, haben in der Regel ein gutes, freundschaftliches Verhältnis zueinander, sodass diese Probleme gar nicht erst entstehen.

UND-Konto

Daneben existiert die Variante des UND-Kontos, bei der beide Kontoinhaber jede Transaktion absegnen müssen. Das schützt zwar vor Alleingängen, hat sich jedoch im WG-Alltag nicht bewährt.

Hinweis: Ein UND-Konto wird eher von Vereinen als Vereinskonto und Erbengemeinschaften genutzt und befindet sich ohnehin nicht bei allen Banken im Portfolio.

Welche Karten gibt es für ein WG-Gemeinschaftskonto?

In der Regel werden Girokarten für jeden Kontoinhaber und die Bevollmächtigten ausgegeben. Wird die Bonität von der Bank als gut beurteilt, kann auch ein Partnerkonto für eine Wohngemeinschaft eine Kreditkarte erhalten.

Das ist zwar ein nettes Extra, allerdings nicht zwingend notwendig für ein Wohngemeinschaftskonto. Außerdem besteht mit einer Kreditkarte die Gefahr, dass einer der Mitbewohner das Kartenlimit im Alleingang ausschöpft.

Was passiert mit dem WG-Konto, wenn ein Mitbewohner auszieht?

Wenn ein Mitbewohner auszieht, ist ein wenig Papierkram nicht zu vermeiden. Du musst sofort die Bevollmächtigung entziehen, die Girokarte zurückfordern und wenn es sich um einen der Kontoinhaber handelt, diese Position bei deiner Bank aufkündigen.

Danach hast du die Wahl. Entweder du bleibst der alleinige Kontoinhaber und deine Mitbewohner haben lediglich eine Verfügungsberechtigung oder du setzt einen neuen zweiten Kontoinhaber ein.

Wenn eine WG sich komplett auflöst, gibt es ebenfalls zwei Varianten. Alle Kontoinhaber und die Bevollmächtigten müssen das Gemeinschaftskonto zusammen kündigen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das ehemalige Wohngemeinschafts-Girokonto in ein privates Girokonto für einen der Kontoinhaber umzuwandeln.

Was kostet ein WG-Konto?

Auf diese Punkte solltest du bei der Auswahl unbedingt achten:

1. Kontoführungsgebühren

Ideal ist es, wenn eine Bank keine Kontoführungsgebühren verlangt. Einige Anbieter ermöglichen ein Gratis-Konto, wenn ein monatlicher Mindestgeldeingang gewährleistet ist. Hier musst du gut überlegen, ob der auch erreicht wird.

Ansonsten liegen die Kosten für ein WG-Konto zwischen 3,90 und 9,90 Euro im Monat – die du aber vermeiden kannst, wenn du diesen Wohngemeinschaftskonto-Vergleich nutzt.

2. Karten/Partnerkarten

Zwei Kontoinhaber – zwei Girokarten. Das ist der Standard der meisten Banken. Gibt eine Bank noch Kreditkarten (in der Regel Prepaid) aus, bekommen beide Kontoinhaber ebenfalls ein Exemplar.

Karten für weitere Verfügungsberechtigte sind kostenpflichtig – zwischen fünf und zehn Euro pro Jahr.

3. Überweisungen

Digital und an SB-Terminals ausgeführte Überweisungen sind bei allen Banken kostenlos. Für beleghafte Überweisungen können Gebühren auflaufen: zwischen 1,50 und 2,50 Euro.

4. Bargeldabhebungen

Filialbanken unterhalten eigene Geldautomaten, die einen kostenlosen Bargeldbezug ermöglichen. Daneben sind häufig Gratis-Abhebungen bei Partnerverbünden wie Cash Group oder CashPool möglich.

Direktbanken gehören oft ebenfalls einem Verbund an oder ermöglichen kostenfreie Barabhebungen bei der Muttergesellschaft. Oft kann Bargeld auch ohne Kosten an Tankstellen oder bei Handelspartnern abgehoben werden. Bargeldbezug an fremden ATM kann teuer werden mit durchschnittlich 5 Euro pro Transaktion.

5. Bargeldeinzahlungen

Bei den Kosten für die Bargeldeinzahlungen hat jede Bank ein eigenes System. Einige ermöglichen grundsätzlich gratis eine Schaltereinzahlung, andere beschränken diese Leistung auf den SB-Automaten.

Wieder andere ermöglichen eine gewisse Anzahl an kostenfreien Einzahlungen pro Jahr. Darüber hinaus werden dann pro Vorgang 1,50 bis 3,50 Euro berechnet.

6. Kartenzahlungen

Kartenzahlungen im Inland sind grundsätzlich kostenlos. Wer unkompliziert bezahlen will, sollte eine Bank wählen, die Apple Pay oder Google Pay ermöglicht.

Bei Karteneinsatz im Ausland entstehen für die Kreditkarte Fremdwährungsgebühren, wenn nicht in Euro bezahlt wird. 2 % des Betrages sind durchschnittlich zu kalkulieren.

7. Dispokredit / Überziehungsrahmen

An der Frage, ob ein WG-Konto einen Dispokredit benötigt, scheiden sich die Geister. Falls ja, sollte auf den Zinssatz geachtet werden. Der kann bei 6,5 % p.a. liegen, aber auch bei über 10 % p.a.

WG-Girokonto: Welche Bank ist die richtige für uns?

Bei einem WG-Konto handelt es sich um ein Gemeinschaftskonto, das die meisten Filialbanken und Direktbanken eröffnen. In der Regel sind zwei Kontoinhaber zulässig, bei einigen wenigen Banken auch mehr.

Nutze vorab den WG-Konto-Vergleich, um eine günstige, kostentransparente Bankinglösung zu finden. Gleiche das Angebot mit den Erwartungen ab, die du an das WG-Konto hast. Unserer Meinung nach eignet sich eine Bank dann für dich, wenn folgende Punkte zutreffen:

  • die Kontoführung ist kostenlos – sofern ein Mindestgeldeingang gefordert wird, sollte der dem finanziellen Rahmen der WG entsprechen
  • Mindestens zwei Giro– und Prepaid-Kreditkarten werden gratis ausgestellt
  • Weitere Verfügungsberechtigte können eingetragen werden
  • Das Konto kann sowohl am Desktop als auch per App geführt werden
  • Ein kostenloses Tagesgeldkonto erlaubt verzinste Rücklagen
  • Bargeldbezug und wenn möglich auch Bargeldeinzahlungen sind gratis möglich

WG-Konto bei einer Filialbank eröffnen

Postbank, Deutsche Bank, Commerzbank oder HypoVereinsbank sowie Sparkassen und Volksbanken-Raiffeisenbanken zählen zu den bekanntesten Filialbanken in Deutschland.

In jeder Stadt findest du zumindest eine Filiale und auch das Netz der Geldautomaten ist erfreulich dicht. Bankgeschäfte werden am Schalter erledigt und wenn einmal ein Kredit oder eine Baufinanzierung notwendig ist, steht ein Kundenberater zur Verfügung. In den letzten Jahren haben alle Filialbanken ihre Internetangebote ausgebaut.

Du kannst dein gemeinsames WG-Konto online eröffnen und führen und musst im Grunde die Dienstleistungen der Filiale nicht nutzen.

Kunden, die regelmäßig Bargeld abheben oder einzahlen, wissen eine Filialbank besonders zu schätzen. Die Filialpräsenz sorgt auch für höhere Personalkosten, die sich unter anderem auch in den Kontoführungsgebühren dokumentiert. So erhältst du nur bei der Postbank ein kostenloses Wohngemeinschaftskonto, wenn du ganz bestimmte Bedingungen erfüllst.

WG-Konto bei einer Direktbank eröffnen

Der Siegeszug der Direktbanken ist nicht zu stoppen. Bist du hauptsächlich digital unterwegs, hat sich im WG-Konto-Vergleich gezeigt, dass du hier tatsächlich ein Konto kostenlos führen kannst. Oft gibt es sogar ohne zusätzliche Gebühren eine Kreditkarte.

Was die Kosten für Bargeldbezug betrifft, gelten bei den einzelnen Onlinebanken unterschiedliche Bedingungen. Bei manchen kannst du gratis die Automaten anderer Banken im Partnerverbund nutzen, andere verlangen Gebühren. Hier musst du die Nebenkosten im Blick behalten, damit das Schnäppchen am Ende nicht zur Kostenfalle wird.

WG-Konto-Eröffnung: So eröffnest du ein Konto für eine Wohngemeinschaft

Die Kontoeröffnung für deine Wohngemeinschaft kann ganz einfach online stattfinden. So gehst du vor:

  • Schritt 1: Suche dir aus unserem WG-Konto-Vergleich das passende Girokonto aus.
  • Schritt 2: Fülle gemeinsam mit dem anderen Kontoinhaber das Antragsformular aus.
  • Schritt 3: Entscheide dich für die schnelle Videoidentifikation. Dazu werden die Personalausweise benötigt. Ein Mitarbeiter führt durch den Identifikationsprozess, der nur wenige Minuten dauert.
  • Schritt 4: Alternativ wird der Postident-Coupon ausgedruckt. Die Legitimation erfolgt dann in einer Postfiliale. Am besten geht Ihr gemeinsam zur Post, um die Identität zu bestätigen.
  • Schritt 5: Nach erfolgreicher Identifikation gehen die Zugangsdaten und die IBAN für das neue Konto per E-Mail zu. Das Konto kann jetzt genutzt werden.
  • Schritt 6: Karten und weitere Kontounterlagen gehen ein paar Tage später per Post zu.

Diese Unterlagen brauchst du:

  • ausgefüllter Kontoantrag – geht auch online
  • Personalausweis beider Inhaber, ersatzweise Reisepass und Meldebescheinigung (Achtung, die meisten Banken verlangen eine identische Anschrift der Kontoinhaber!)
  • bei Legitimation per Post: ausgedruckter PostIdent-Coupon

Hinweis: Wenn du dir überlegt hast, wer von deinen Mitbewohnern der zweite Kontoinhaber sein soll, musst du eines beachten: Viele Studenten haben ihren Hauptwohnsitz noch bei den Eltern gemeldet. Das kann ein Problem geben, wenn Ihr ein Gemeinschaftskonto eröffnen wollt. Viele Banken verlangen, dass die Meldeadresse der beiden Kontoinhaber identisch ist. Nur wenige Anbieter bieten ein Gemeinschaftskonto ohne gemeinsamen Wohnsitz für ihre Kunden.

Unsere Tipps: So führst du das WG-Konto richtig

Ein WG-Konto ist praktisch, will aber richtig genutzt sein, um Ärger zu vermeiden. Mit diesen Tipps klappt es:

  • Überlege dir vorab genau, ob du alleiniger Kontoinhaber sein möchtest oder das Konto zusammen mit einem Mitbewohner führst.
  • Wähle den Mitbewohner aus, zu dem du ein Vertrauensverhältnis hast – denn der zweite Kontoinhaber kann genauso wie du über das Konto verfügen.
  • Wäge gut ab, ob du einen Dispo auf dem WG-Konto brauchst – in der Regel ist der nicht nötig und birgt die zusätzliche Gefahr, dass ein Mitbewohner das Konto bis zum Anschlag überzieht.
  • Prüfe, ob es nötig ist, jedem Mitglied der WG eine Kontovollmacht und eine Karte zu geben – gerade dann, wenn in der WG Fluktuation herrscht.
  • Bei Karten für weitere Verfügungsberechtigte kannst du Limits einrichten lassen – so vermeidest du, dass ein Mitbewohner sich Geld vom WG-Konto „pumpt“.
  • Wenn das Konto eröffnet ist, lässt du alle Daueraufträge für Miete, Strom, Telefon etc. umleiten – nutze den praktischen Kontowechselservice, den viele Banken gratis anbieten.
  • Bitte deine Mitbewohner, ihren Anteil an Miete und Nebenkosten auf die neue Bankverbindung zu überweisen. Achtung: Bestehe auf Überweisungen, wenn du eine Bank gewählt hast, die wenig bis keine Gratis-Einzahlungen ermöglicht. So vermeidest du unnötige Kosten.
  • Denke daran, dass eine WG Rücklagen bilden muss für Nachzahlungen oder Reparaturen. Mache mit deinen Mitbewohnern einen Fixbetrag im Monat aus.
  • Lege exakt fest, welche Kosten vom WG-Konto bezahlt werden und welche nicht.
  • Kommuniziere immer alles offen und transparent gegenüber deinen Mitbewohnern.
  • Zeigt den anderen auf Wunsch die Kontobewegungen. Das schafft eine faire Atmosphäre.

Zusammenfassung

Ein WG-Konto kann viel Zeit und Nerven sparen. Allerdings ist bei der Auswahl des passenden Girokontos einiges zu beachten.

Da wären zum einen die Kosten für die Kontoführung. Die belasten bei Filialbanken bis auf wenige Ausnahmen unnötig die WG-Kasse. Ein WG-Konto ohne Kontogebühren bieten hingegen viele Direktbanken an. Einige ohne weitere Bedingungen, andere Direktbanken fordern einen Mindestgeldeingang, der üblicherweise zwischen 500 und 700 Euro im Monat liegt. Der ist mit BAföG oder Einnahmen aus Nebenjobs realisierbar, in wenigen Ausnahmefällen auch durch Eigenüberweisungen.

Diese Konten überzeugen weiterhin durch einen kostenlosen Bargeldbezug, Giro- und Kreditkarte sowie nutzerfreundliches Online-Banking und intuitiv bedienbare Apps.

Auch Apple Pay und Google Pay gehören mittlerweile zu den Standards. Gerade die online affine junge Generation kann von diesen Angeboten profitieren. Eine Alternative stellt das WG-Konto bei einer Filialbank dar.

Um die günstigsten Konditionen herauszufinden, sollte auf jeden Fall der WG-Konto-Vergleich genutzt werden. Am besten machen die zukünftigen Kontoinhaber eine Liste mit Anforderungen, die ihr gemeinsames Girokonto erfüllen muss.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein WG-Konto?

Ein kostenloses WG-Konto wird von einigen Direktbanken angeboten. Zu unterscheiden ist zwischen einem bedingungslos kostenlosen Konto für eine Wohngemeinschaft und einem Girokonto, bei dem ein Mindestgeldeingang für die kostenlose Kontoführung erforderlich ist. Ist das nicht der Fall, ist mit monatlichen Kosten alleine für die Kontoführung zwischen 3,90 und 9,90 Euro zu kalkulieren.

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Filialbank oder Direktbank - wo sollte das WG-Konto eröffnet werden?

Ob ein Konto bei einer Filialbank oder einer Direktbank geführt, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Filialbanken sind in der Regel teurer als die Direktbanken, die weniger Personal benötigen und keine Geschäftsstellen unterhalten müssen. Diese Kostenersparnis wird selbstverständlich an die Kunden weitergegeben. Daher ist es möglich, bei einer Direktbank ein WG-Konto ohne Kontogebühren zu führen. Auf persönliche Filialbetreuung muss dann zwar verzichtet werden, doch ist der Verwaltungsaufwand bei einem WG-Konto äußerst gering. Das lässt sich alles prima per App oder am Desktop managen.

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Wer sollte Kontoinhaber bei einem WG-Konto sein?

Unseren Empfehlungen nach ist der Hauptmieter – die Person, die den Mietvertrag unterschrieben hat – die erste Wahl für den Kontoinhaber. Schließlich muss der dafür Sorge tragen, dass alle Verbindlichkeiten gegenüber Vermieter und anderen Zahlungspartnern erfüllt werden. Der zweite Kontoinhaber sollte ein vertrauenswürdiger Mitbewohner sein, der langfristig vorhat, in dieser Wohnung zu bleiben. Herrscht in der WG eine starke Fluktuation, sollte grundsätzlich überlegt werden, ob nicht ein Kontoinhaber ausreicht.

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Wie viel Kontoinhaber darf ein WG-Konto haben?

Zwei Kontoinhaber sind bei einem Gemeinschaftskonto üblich. Drei oder mehr sind ein absoluter Ausnahmefall. Sollen mehr Personen Zugriff auf das Konto haben, empfiehlt es sich, die Verfügungsberechtigten mit einer Kontovollmacht auszustatten.

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Kann der Kontoinhaber bei einem WG-Konto ausgetauscht werden?

Einer der Kontoinhaber zieht aus und nun fragt sich die WG, was mit dem Konto weiter passieren soll. Hier sind mehrere Szenarien denkbar:

  • Die Bank wandelt das Gemeinschaftskonto in ein Einzelkonto für den neuen Hauptmieter um (das ist nicht bei jeder Bank möglich)
  • Das WG-Konto wird komplett gekündigt und neu eröffnet mit anderen Kontoinhabern
  • Das alte WG-Konto bleibt bestehen, der neue zweite Kontoinhaber wird eingetragen (sehr selten und nur nach Absprache mit der Bank möglich)

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Brauche ich einen Dispo-Kredit für mein WG-Konto?

Ein WG-Konto fällt in die Kategorie der Gemeinschaftskonten. Die meisten Banken gewähren einen Dispo bei entsprechender Bonität. Je nachdem, wie sich die finanzielle Situation auf dem Konto darstellt, könnte eine Bank den Dispo auch für eine WG einräumen. Von diesem Angebot solltest du allerdings mit Bedacht Gebrauch machen. Gibt es mehrere Kontoinhaber und Verfügungsberechtigte, besteht immer die Gefahr, dass einer das Konto bis zum Anschlag überzieht. Die Zeche zahlen dann die Kontoinhaber.

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Hauptwohnsitz bei den Eltern - kann ich trotzdem ein WG-Konto eröffnen?

Viele Studenten sind mit Hauptwohnsitz bei den Eltern gemeldet. Das kann bei der Kontoeröffnung für eine WG Probleme verursachen. Die meisten Banken verlangen, dass der Hauptwohnsitz der beiden Kontoinhaber identisch ist. Hier hilft nur, vor der Kontoeröffnung dafür zu sorgen, dass die Wohnsitze auf die WG-Adresse lauten.

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Auslandssemester - was passiert mit dem WG-Konto?

Du gehst für ein oder zwei Semester ins Ausland und bist Kontoinhaber deiner Wohngemeinschaft? Mit dem modernen Banking per App und Desktop ist das kein Problem mehr. Ein Internetanschluss genügt und du siehst, ob alle Mitbewohner ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Die Überweisungen an Vermieter & Co. erledigst du ebenfalls digital.

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Wer kann das WG-Konto kündigen?

Das WG-Konto ist ein reguläres Gemeinschaftskonto. Das bedeutet, es kann nur von beiden Kontoinhabern gekündigt werden. Dies geschieht üblicherweise in Schriftform, die Unterschriften beider Kontoinhaber sind notwendig.

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Wie kündige ich ein WG-Konto?

Die Kündigungsformalitäten und die Fristen entnimmst du den AGB deiner Bank. In der Regel sind heute keine speziellen Fristen mehr zu beachten. Wichtig ist jedoch, dass alle Kontoinhaber unterschreiben.

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