Sparkasse Gemeinschaftskonto: Für alle, die es solide mögen

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Sparkasse Gemeinschaftskonto
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Das Sparkasse Gemeinschaftskonto eignet sich für alle, die für ihre Geldangelegenheiten gerne einen regionalen Finanzdienstleister in Anspruch nehmen. Die einzelnen Stadt-und Kreissparkassen können ihre Angebote unabhängig voneinander gestalten, weshalb es bundesweit keine einheitlichen Konditionen gibt. Nur so viel steht fest: Ein kostenloses gemeinsames Konto findest du bei der Sparkasse in der Regel nicht.

  • Kontoeröffnung
  • Konditionen
  • Service

Sparkasse GemeinschaftskontoDas auffällige rote Logo der Sparkasse findest du selbst auf dem Dorf und den Geldautomaten gleich daneben. Ideal, wenn du daheim und unterwegs Geld von deinem Gemeinschaftskonto abheben willst. Doch was bietet die Sparkasse im Bereich Partnerschaftskonto?

Die Sparkasse ist Deutschlands bekannteste Bank

Jeder in Deutschland kennt die Sparkasse. Die Eigentümer dieser Kreditinstitute sind öffentlich-rechtliche Träger. Fast alle Sparkassen befinden sich im Eigentum einer Stadt oder eines Landkreises. Ursprünglich wurden die Sparkassen im 19. Jahrhundert gegründet, um auch ärmeren Bevölkerungsschichten die Möglichkeit einer fairen und verzinsten Geldanlage zu geben.

Mittlerweile sind die Sparkassen moderne Finanzdienstleistungsinstitute, doch das Kerngeschäft besteht immer noch darin, die Spargelder der Bevölkerung zu verwalten. Privatleute greifen für die Eigenheimfinanzierung ebenso gerne auf die Dienstleistungen der Sparkasse zurück wie Kommunen. Aktuell vertrauen rund 47,5 Millionen Deutsche auf die Sparkasse.

Gute Gründe für ein Gemeinschaftskonto bei der Sparkasse

Regionale Vernetzung ist die große Stärke der Sparkasse. Wenn du hier dein Haushaltskonto führst, kannst du von einem engmaschigen Netz an Filialen und Geldautomaten profitieren.

Der tägliche Verfügungsrahmen am Automaten beträgt 2.000 Euro und die Girokarte der Sparkasse kannst du zum Bezahlen in allen Geschäften einsetzen. Viele führen schon seit Generationen das Familienkonto bei der Sparkasse und gerade in kleineren Orten ist das Verhältnis zum Kundenbetreuer beinahe schon persönlich zu nennen.

Sind Bankgeschäfte zu erledigen oder muss ein Kredit aufgenommen werden, brauchst du nur in die Filiale zu gehen. Trotzdem ist die Sparkasse mit der Zeit gegangen und bietet Onlinebanking, Telefonbanking und eine App für das Smartphone an. So wird auch die jüngere Zielgruppe im Visier behalten.

Was du bedenken musst, wenn du ein gemeinsames Girokonto bei der Sparkasse willst

Die Sparkassen sind zwar unter einem Dachverband organisiert, doch kann jede Kreis- oder Stadtsparkasse im Alleingang ihre Konditionen und Gebühren gestalten. Das macht es für Interessenten an einem Partnerschaftskonto schwierig, denn bei der Sparkasse in München gelten andere Bedingungen als bei der Sparkasse in Köln oder Hamburg.

Möchtest du dich vorab über ein Partner-Girokonto bei der Sparkasse informieren, kannst du im Internet die Homepage aufrufen und es werden dir die Angebote der für dich zuständigen Sparkasse angezeigt. Am besten ist es aber immer noch, wenn du direkt in deiner Filiale vorbeigehst.

Eines ist auf jeden Fall klar: Ein kostenloses Gemeinschaftskonto bekommst du von der Sparkasse in der Regel nicht.

Wenn du unter 30 bist, gibt es jedoch Modelle wie das Zukunftskonto, das du auch als gemeinsames Konto führen kannst. Falls deine Sparkasse das anbietet, entfallen die Kontoführungsgebühren. Beachte, dass auch für Sparkassen-Kunden unter Umständen an auswärtigen Sparkassen-Geldautomaten Gebühren anfallen können.

Für wen eignet sich ein gemeinsames Konto bei der Sparkasse?

Grundsätzlich ist bei der Sparkasse jeder gut aufgehoben, der für seine Bankgeschäfte eine Filiale benötigt. Daneben lassen sich auch Überweisungen und Daueraufträge online oder per Telefon erledigen. Die meisten Sparkassen bieten wie die anderen Filialbanken mehrere Kontenmodelle mit unterschiedlichen Leistungen an.

Grundsätzlich wird ein gemeinsames Konto als ODER-Konto geführt. Das bedeutet, beide Partner können gleichberechtigt darüber verfügen – mit allen Rechten und Pflichten. Überzieht dein Partner das Konto bis zum Anschlag, musst du für die entstandenen Schulden mithaften. Wenn dir das nicht zusagt, käme ein UND-Konto infrage. Hier ist für jede Transaktion die Zustimmung beider Kontoinhaber notwendig. Da dieses Modell wenig alltagstauglich ist, wird das UND-Konto häufig von Erbengemeinschaften oder Vereinen genutzt. Doch wer kann ein Partnerkonto bei der Sparkasse eröffnen?

  • Ehepaare: Wenn zwei den Bund fürs Leben schließen, ist es sinnvoll, die Finanzen auf einem gemeinsamen Ehekonto zu organisieren.
  • Lebensgemeinschaften: Bei eingetragenen Lebenspartnerschaften und Beziehungen, in denen unverheiratet zusammengelebt wird, verhält es sich mit dem Finanziellen wie in einer Ehe.
  • Wohngemeinschaften: Wenn Ausgaben gemeinsam auf die Mitbewohner umgelegt werden, ist Transparenz notwendig. Ein WG-Konto hilft, sich besser zu organisieren. Frage bei der Sparkasse nach, ob ein gratis Gemeinschaftskonto für junge Leute genutzt werden kann.
  • Erbengemeinschaften: Neben der Trauer um einen geliebten Menschen muss auch dessen Nachlass organisiert werden. Für Erben bietet sich daher ein Gemeinschaftskonto an.
  • Vereine: Bei vielen Sparkassen kann das Gemeinschaftskonto auch als Vereinskonto geführt werden. Ob das an deinem Wohnort möglich ist, beantwortet dir der Kundenberater.

Das bietet dir das Gemeinschaftskonto der Sparkasse

Wenn du bei der Sparkasse ein Gemeinschaftskonto eröffnen willst, entscheidest du dich für ein solides, aber nicht besonders innovatives Finanzprodukt. Eine generelle Leistungsübersicht lässt sich aufgrund der vielen eigenständigen Sparkassen nicht erstellen, doch bei unserer Recherche hat sich gezeigt, dass dir bei einem Sparkassen Partnerschaftsgirokonto gewöhnlich Folgendes kostenfrei angeboten wird:

  • Kostenlose Girokarte: Die Hauptkarte gibt es kostenlos, je nach Sparkasse können Gebühren für eine Zweitkarte entstehen
  • Kostenfreie Bargeldauszahlungen: An Automaten der Sparkasse kann bei den meisten Sparkassen kostenlos abgehoben werden.
  • Einzahlungen: Je nach Tarif ist eine bestimmte Menge an Bargeldeinzahlungen im Monat kostenlos oder sogar kostenfrei.
  • Überweisungen: Auch hier bietet die Sparkasse unterschiedliche Optionen an. Bei manchen Kontomodellen fallen Überweisungsgebühren an, bei anderen sind sie in den Kontoführungsgebühren bereits eingeschlossen.
  • Kreditkarten: Für eine Kreditkarte zahlst du bei der Sparkasse immer eine Jahresgebühr.
  • Banking App: Sparkassenkunden können bequem vom Smartphone aus ihre Transaktionen erledigen.
  • Paydirekt: Die Sparkasse bietet dir ein sicheres Bezahlverfahren für deine Einkäufe im Internet an.
  • Kwitt: Dieses interessante Feature erlaubt zwischen Usern Blitzüberweisungen vom Handy aus. Sehr praktisch, wenn das Portemonnaie vergessen wurde und Freunde Geld ausgelegt haben.
  • Kontaktloses Zahlen: Wer das Wellensymbol auf seiner Girokarte findet, muss beim Bezahlen die Karte nicht mehr in das Lesegerät stecken.
  • Anlagemöglichkeiten: Festgeld, Tagesgeld, Sparbriefe, Fonds und Aktien – bei der Sparkasse hast du viele Optionen, dein Vermögen zu vermehren.

Alternativen

Möchtest du die Dienstleistungen einer Filialbank nutzen, haben sich im Gemeinschaftskonto Vergleich die Angebote der Postbank und der Deutschen Bank als gute Alternative zur Sparkasse herausgestellt. Die Möglichkeit, ein Gemeinschaftskonto kostenlos zu führen hast du bei zahlreichen Direktbanken wie der ING, der norisbank oder der comdirekt.

Zusammenfassung

Das Gemeinschaftskonto der Sparkasse ist in der Regel nicht gratis, bietet dir jedoch solide Dienstleistungen. Interessant ist es, hier ein Konto zu führen, wenn du später einmal einen Immobilienkredit aufnehmen willst, da du auf diese Weise schon eine Bindung an das Geldinstitut hast.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Sparkasse Gemeinschaftskonto

1. Wie eröffne ich ein Gemeinschaftskonto bei der Sparkasse?

Das Gemeinschaftskonto bei der Sparkasse kannst du online eröffnen oder du suchst eine Filiale auf.

2. Was kostet ein Gemeinschaftskonto der Sparkasse?

Hierzu kann keine allgemeine Angabe gemacht werden, da jede Sparkasse eine eigene Preisgestaltung vornimmt.

3. Kann ich mein Sparkassen Einzelkonto in Gemeinschaftskonto umwandeln?

Ob eine Kontoumwandlung möglich ist, musst du mit dem Bankberater in deiner Filiale besprechen.

4. Kann ich mein Sparkassen Gemeinschaftskonto in Einzelkonto umwandeln?

Jede Sparkasse handhabt das anders. Am besten setzt du dich mit deinem Bankberater in Verbindung.

5. Was passiert mit einem Gemeinschaftskonto bei der Sparkasse im Todesfall?

Gewöhnlich führt der überlebende Partner das Gemeinschaftskonto als Einzelkonto weiter. Gibt es neben dir noch andere Erben, dürfen diese ihren Anteil am Guthaben des Verstorbenen beanspruchen. Du hast jedoch auch die Möglichkeit, diese Dinge mit deinem Partner anders zu regeln. So kann eine Erklärung aufgesetzt werden, dass im Todesfall dem Überlebenden der gesamte Betrag auf dem Konto gehört. Das nennt sich „Schenkung auf den Todesfall“ und fällt nicht in die Erbmasse.

6. Wie kann ich Gemeinschaftskonto bei der Sparkasse auflösen/kündigen?

Wird die Bank gewechselt oder die Beziehung scheitert, müssen beide Paare das Kündigungsschreiben, das am besten per Post an die Sparkasse geschickt wird, unterschreiben.

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